Ein neues Pronomen?

Das dritte Geschlecht und seine Sprachprobleme

Das Karlsruher Gericht hat die tradierte binäre Männlich-Weiblich-Logik unseres Alltags und unserer Kultur aufgebrochen und damit zugleich sprachliche Probleme aufgeworfen, die auf Lösung drängen. Das dritte Geschlecht der in Deutschland lebenden etwa 120.000 bis 160.000 betroffenen Personen muss benannt werden (können). In der Redaktion des DUDEN ist ja bereits ein Bedauern darüber laut geworden, dass im Hinblick auf intersexuelle Personen noch keine Sprachregelungen im Umlauf sind, die man aufnehmen könne (Interview). Das sexuelle SOWOHL-ALS-AUCH dieser Personen verlangt unserer Gesellschaft, uns allen also, das Bemühen um sprachliche Lösungen ab: Weiterlesen

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